Jahresplan

Inhalte Wissen und Können / Jahrsplan

Erläuterungen

JahresplanLerninhaltStundenzahl
1. JahrEinführung in die DA
Allgem. Forum
Praxis
Psychosomatik
Gruppenkontrolle
50
16
8
8
28
2. JahrAllgem. Forum
Traumauslegung
LitDA/LitNDA
Phil. Grundlagen
Text
Praxis
Psychopharmakologie
Gruppenkontrolle
16
16
16
8
8
8
8
28
3. JahrAllgem. Forum
Traumauslegung
LitDA/LitNDA
Phil. Grundlagen
Text
Praxis
Psychosomatik
Gruppenkontrolle
16
16
16
8
8
8
8
28
4. JahrAllgem. Forum
Traumauslegung
LitDA/LitNDA
Phil. Grundlagen
Text
Praxis
Psychopharmakologie
Gruppenkontrolle
16
16
16
8
8
8
8
28
5. JahrAllgem. Forum
Traumauslegung
LitDA/LitNDA
Phil. Grundlagen
Text
Praxis
Psychosomatik
Gruppenkontrolle
16
16
16
8
8
8
8
28
Gesamttheorie402
Gesamtkontrolle (Gruppen)140

Die angebotene Weiterbildung muss notwendig durch ein Selbststudium und den Besuch anderer Veranstaltungen unterstützt und ergänzt werden. Im Rahmen solcher Studien kommt dem Besuch von Kolloquien, Fachtagungen und Kongressen auch ausserhalb des SFDP besondere Bedeutung zu. Dazu gehört auch der individuelle Besuch von Seminaren zur Theorie und Praxis an anderen verwandten tiefenpsychologischen Schulen im In- und Ausland.

Grundsätzlich ist die Weiterbildung so aufgebaut, dass ein Ein- oder Ausstieg jederzeit möglich ist. Da nur die besuchten Stunden testiert werden, ist eine individuelle, berufsbegleitende Weiterbildung möglich. Über eine allfällige Anrechnung von Kursen eines anderen von der FSP anerkannten Weiterbildungsurriculums entscheidet die Ausbildungskommission nach einem Gespräch mit der Kandidatin/dem Kandidaten und Prüfung der Unterlagen, die diese Kurse bestätigen und ihrer inhaltlichen Kompatibilität mit dem eigenen Curriculum.

Erläuterungen zu den einzelnen Abkürzungen im Jahresplan:

  • im Gefäss “allgemeines Forum” werden ausgewählte Themen Daseinsanalytischer Therapie, Fallvorstellungen, Aktuelle Entwicklungen zu Störungsmodellen, Methodenübergreifende Ansätze, Forschung in der Psychoanalyse etc. behandelt,
  • im Gefäss “Praxis” werden Fragen zur Behandlungspraxis, Indikationsstellung, Übertragung, Widerstand, spezielle Interventionsstrategien, Gesprächspraxis, Fallanalyse und Falldokumentation, Kasuistik etc. erläutert,
  • im Gefäss “Traum” allgemeine Fragen zur Methode der Phänomenologie sowie Traumauslegungen als “via regia zum Unbewussten”,
  • im Gefäss “Philosophie” philosophische Grundlagen der Daseinsanalyse, vor allem Heideggers Daseinsanalytik,
  • im Gefäss ” Lit DA” werden daseinsanalytische Themen anhand von klassischen und neuen Texten daseinanalytischer Therapeuten diskutiert. Die Kandidat/Innen müssen dazu Referate vorbereiten.
  • im Gefäss “LitN DA” werden Themen aus der Theorie und Praxis anderer Schulen behandelt, insbesondere Themen der klassischen und modernen Psychoanalyse. Die Kandidaten müssen dazu Referate vorbereiten.
  • im Gefäss “Text” geht es um phänomenologische Auslegungen anhand der Existenzialien zu diagnostischen Zwecken anhand von schriftlichen Zeugnissen (Tagebüchern, Lebensläufen, Notizen etc.) aus dem Alltag und der therapeutischen Praxis sowie deren Nutzbarmachung für die Therapie
  • im Gefäss “Psychosomatik” geht es um das daseinsanalytische Krankheitsverständnis und die Neurosenlehre schlechthin. Geübt wird das Auslegen und Verstehen psychosomatischer Erkrankungen.
  • im Gefäss “Psychopharmakologie” werden Indikationen, Wirkweisen und Interaktionen von Psychopharmaka mit anderen Stoffen erläutert, sowie der jeweils neuste Stand der Forschung vermittelt.